Presseartikel

Im Folgenden finden Sie einige Presseartikel über mich und meine Fotografie. Wenn auch Sie einen Artikel verfassen möchten, sprechen Sie mich gerne an.

Büchener Anzeiger

5. Oktober 2016

Polarlicht über Witzeeze
Stefan Gerlach fotografiert aus Begeisterung Landschaften. Ob Küsten, Berge, Wälder oder den Sternenhimmel in der Nacht. Aufgrund unserer nicht ganz so stark ausgeprägten Lichtverschmutzung können wir in unserer Region, in den Nächten ohne Mondschein, einen faszinierenden Sternenhimmel beobachten. Auch seine Kinder nimmt er dabei gern am Wochenende mal mit und zählt mit ihnen Sternschnuppen oder zeigt ihnen die Milchstraße. Im April 2015 konnte Stefan Gerlach auf seinen Fotos des Sternenhimmels ein leichtes violettes Glimmen erkennen. Auf den Bildern war tatsächlich Polarlicht zu erkennen. Direkt vor der Haustür am Nachthimmel von Witzeeze. Über dieses Phänomen war er vorher zufällig gestolpert und hatte sich seither damit auseinandergesetzt. Polarlicht, oder auch Aurora borealis, ist eine Leuchterscheinung die durch das Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre entsteht. Heute, ein Jahr später, hat er bereits zehn Polarlichterscheinungen über Witzeeze und Umgebung fotografisch festhalten können. In dieser Zeit gab es nachweislich an 67 Tagen diverse Sichtungen. Allein im Jahr 2016 gab es 32 nachgewiesene Tage an denen Polarlicht in Deutschland auftrat. Wie fotografiert man Polarlicht?

Um das faszinierende Licht auf den Chip der Kamera zu bekommen, bedarf es vor allem Planung und Recherchen. Denn auf »gut Glück« wird man kaum ein Polarlicht erwischen, weiß Gerlach zu berichten. Wie man sich über bevorstehendes Polarlicht informieren kann, hat Stefan Gerlach auf seinen Webseiten beschrieben. Um das Polarlicht zu fotografieren benötigt man in jedem Fall eine Kamera mit der Möglichkeit zur Langzeitbelichtung und einem geringem Rauschverhalten. Der ISO Wert sollte mindestens bis 2000 möglich sein, besser noch wäre bis 6400. Moderne Kameras sind dazu in der Lage. Ein stabiles Stativ, möglichst ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv und viel Zeit benötigt man ebenfalls. Dann sollte man einen Ort mit so wenig Lichtverschmutzung wie möglich aufsuchen. Das bedeutet man entfernt sich so weit wie nur machbar von allen Straßenlaternen, Wohnsiedlungen, etc. Zudem muss auch darauf geachtet werden nicht unbedingt Hamburg oder Lübeck vor der Nase zu haben, da aber nach Norden fotografiert werden muss, ist das nicht immer so einfach zu realisieren. Am gewünschten Ort angekommen muss man die Kamera auf dem Stativ nach Norden ausrichten. Dazu kann man einfach das Sternbild »Großer Wagen« als Anhaltspunkt nehmen. Vom rechts liegend, letzten Stern geht man die vierfache Länge der rechten beiden Sterne nach oben und sieht den Polarstern. Natürlich gibt es dazu auch Apps für das Smartphone, aber eigentlich geht es ohne.

Wenn alles aufgestellt und ausgerichtet ist, geht es an die Einstellungen. Dazu nimmt man in einer Sternenklaren Nacht, ohne Mondschein und vollkommener Dunkelheit einen ISO Wert von 4000, eine Belichtung von 10 Sek. und die größtmögliche Blende (z.B.2,8), die einem zur Verfügung steht. Je nachdem, wie groß die Blende ist, kann man mit dem ISO Wert etwas variieren. Der Fokus muss im manuellen Modus auf unendlich gestellt werden. Fotografieren sollte man entweder mit einem Fernauslöser, oder der integrierten Selbstauslösung, damit beim Auslösen nichts mehr wackelt. Dann kann es losgehen Polarlichter über Witzeeze zu fotografieren. »Viel Spaß und viel Glück!«, wünscht Stefan Gerlach allen Fotografen.



Ratzeburger Markt

22. Oktober 2016

Polarlicht über Ratzeburg
Hobbyfotograf Stefan Gerlach gelang die spektakuläre Aufnahme in Römnitz
Stefan Gerlach fotografiert aus Begeisterung Landschaften. Seit 2015, nachdem er das erste Polarlicht im Kreis Herzogtum Lauenburg ablichten konnte, ist er auch immer häufiger nachts unterwegs. Das Ziel: Noch stärkere und noch schönere Polarlichter zu fotografieren. Polarlicht, oder auch Aurora borealis, ist eine Leuchterscheinung die durch das Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre entsteht. Heute, ein Jahr später, hat er bereits 12 Polarlichterscheinungen über Witzeeze, Ratzeburg und an der Ostsee fotografisch festhalten können. Dieses Bild ist im Februar dieses Jahres in Römnitz entstanden. Das man Polarlicht in Deutschland fotografieren kann ist nicht so selten, wie man vielleicht denken mag. Allein im Jahr 2016 gab es 36 nachgewiesene Tage an denen Polarlicht in Deutschland auftrat.

Wie fotografiert man Polarlicht?
Um das faszinierende Licht auf den Chip der Kamera zu bekommen, bedarf es vor allem Planung und Recherchen. Denn auf "gut Glück" wird man kaum ein Polarlicht erwischen. Wie man sich über bevorstehendes Polarlicht informieren kann, hat Stefan Gerlach auf seinen Webseiten beschrieben. Um das Polarlicht zu fotografieren benötigt man in jedem Fall eine Kamera mit der Möglichkeit zur Langzeitbelichtung und einem geringem Rauschverhalten. Der ISO Wert sollte mindestens bis 2000 möglich sein, besser noch wäre bis 6400. Moderne Kameras sind dazu in der Lage. Ein stabiles Stativ, möglichst ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv und viel Zeit benötigt man ebenfalls. Dann sollte man einen Ort mit so wenig Lichtverschmutzung wie möglich aufsuchen. Das bedeutet man entfernt sich so weit wie nur machbar von allen Straßenlaternen, Wohnsiedlungen, etc. Zudem muss auch darauf geachtet werden nicht unbedingt Hamburg oder Lübeck vor der Nase zu haben, da aber nach Norden fotografiert werden muss, ist das nicht immer so einfach zu realisieren. Am gewünschten Ort angekommen muss man die Kamera auf dem Stativ nach Norden ausrichten. Dazu kann man einfach das Sternbild "Großer Wagen" als Anhaltspunkt nehmen. Vom rechts liegend, letzten Stern geht man die vierfache Länge der rechten beiden Sterne nach oben und sieht den Polarstern. Natürlich gibt es dazu auch Apps für das Smartphone, doch eigentlich geht es ohne. Kameraeinstellungen

Wenn alles aufgestellt und ausgerichtet ist, geht es an die Einstellungen. Dazu nimmt man in einer Sternenklaren Nacht, ohne Mondschein und vollkommener Dunkelheit einen ISO Wert von 4000, eine Belichtung von 10 Sek. und die größtmögliche Blende (z.B.2,8), die einem zur Verfügung steht. Je nachdem, wie groß die Blende ist, kann man mit dem ISO Wert etwas variieren. Der Fokus muss im manuellen Modus auf unendlich gestellt werden. Fotografieren sollte man entweder mit einem Fernauslöser, oder der integrierten Selbstauslösung, damit beim Auslösen nichts mehr wackelt. Dann kann es losgehen. Viel Spaß und viel Glück beim Fotografieren der Aurora borealis!

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